Über Yoga

Alles was es über den Yogaweg zu wissen gibt, wurde von großen Weisen vor vielen Hunderten von Jahren geschrieben. Yoga passt sich heutzutage unseren Gesellschaften an und das ist auch gut so, jedoch dürfen wir nicht Gefahr laufen, das reine Wissen zu verfälschen. 

 

Ein Name wie Patanjali, sollte jedem Yogaschüler bekannt sein. In seinen Yoga-Sutren erklärte er uns was Yoga ist und wie man in den Zustand des Yoga kommt. Es gibt hervorragende Interpretationen von Patanjalis Yoga Sutren, welche ich jedem Yogaschüler an Herz legen möchte. 

 

Es braucht fast nichts um Yoga zu praktizieren. Einen kompetenten Lehrer, Willen und Fokus.

Kein Bier, keine Ziege, keine laute Pop-Musik. All das ist nicht schlecht, aber es sind schließlich nur Ablenkungen und Hindernisse. Ein großer Teil der Aufmerksamkeit bleibt im Außen, anstatt die Sinne nach Innen zu ziehen (Sanskrit: Pratyahara = das 5te Glied des 8-gliedrigen Pfades von Patanjali). 

 

Wenn wir Yoga mit Demut und sanfter Konzentration üben, ohne Ego und übertriebenem Ehrgeiz,  ja nur dann wird Yoga auch die Kraft haben, die Welt zu verändern; da wir uns Stück für Stück verändern werden. Unsere Gewohnheiten ändern sich und wir beginnen einen inneren Dialog mit unserem Geist/ Denker zu führen. 

 

Heutzutage gibt es unzählige Arten von Yoga, viele mit einer bestimmten Zielsetzung oder abgestimmt auf die Yogaschüler. Die meisten davon entspringen jedoch dem Hatha Yoga, dem körperlichen Yoga.

 

Die klassischen Schriften sprechen von 6 Yogawegen: Jnana Yoga (sanskrit: Erkenntnis, Wissen), Raja Yoga (lt. Patanjali der Königsweg), Bhakti Yoga (sanskrit: Liebe, Verehrung), Karma Yoga (sansk.: Tat, Handlung), Kundalini Yoga (Schlangenkraft), Hatha Yoga (sansk.: Anstrengung, Kraft, Mond & Sonne) . 

 

Die Hatha Yoga Pradipika erklärt uns die Techniken des Hatha Yoga mit den Asanas, Pranayamas, Mudras und Samadhi. Samadhi ist die höchste Stufe die man durch hingebungsvolle Übung erreichen kann. Ein kosmisches oder höheres Bewusstsein in immerwährender Freude. 

 

Die meisten Schriften wurden aus der alten Sprache Sanskrit übersetzt und interpretiert. Sanskrit ist eine besondere Sprache, da nur sie das Vokabular besitzt die unterschiedlichsten und feinsten Bewusstseinsebenen zu beschreiben. Unsere Sprache kann die äußere Welt hervorragend beschreiben, aber für unseren Geist und seine vielfältigen Ausprägungen haben wir keine Wörter. So verwenden wir im Unterricht auch meist Sanskrit-Wörter oder versuchen ein mehr oder weniger passendes Wort im Deutschen zu finden. Ganz werden wir die tiefe der Sanskrit Wörter nicht übersetzten können. Somit ist immer mit einer gewissen Unschärfe zu rechnen. 

 

Alle Bücher sind auf amazon oder in größeren Buchläden zu finden. Tauche ein und erfahre so selbst mehr. Wenn Fragen zur Philosophie oder zu Techniken auftauchen, frage deine Yoga-Lehrenden. 

 

In Liebe und Dankbarkeit, 

Jelena